Membrane Vodnany

Vodnany, Tschechien
Entwurf 2015, Fertigstellung: Juni 2016

Architektin: Claire Braun, Vöcklabruck, Österreich
Statik: büro für leichtbau - Tritthardt + Richter, Radolfzell, Deutschland
Ausführung: A, Arnegger Gmbh,, Leutkirch, Deutschland
Fotos: Martin Steinkellner, Architekturfotograf, Linz, Österreich

Wetterschutzkonstruktion für den Eingangsbereich eines Betriebsareals in Tschechien
Membranfläche: 2.200m²

Aufgabe war es, eine Überdachung zwischen einem Portierhaus und dem Eingang einer Produktionsstätte mit einer Größe von 40.000m² zu schaffen. Auch die PKW- Fahrer sollten, von den Parkplätzen kommend, eine überdachte Eingangssituation vorfinden. Zusatzeffekt sollte eine attraktive Eingangsgestaltung des Werkes sein.
Zu beachten war, dass die Verkehrswege nicht behindert wurden, die LKW- Durchfahrbarkeit der Konstruktion in den Fahrbereichen gewährleistet ist und die Tatsache, dass nur wenige Bereiche für die Positionierung der Primärkonstruktion im Boden zur Verfügung standen.

Entwurf: Die Aufgabenstellung für die Überdachung ist — im Gegensatz zu den Produktionshallen — an keine Form gebunden. Es lag daher nahe, diese in freier Form zu konzipieren. Das gab auch die Möglichkeit einen spannenden Gegensatz zwischen der orthogonalen Hallenstruktur und der von der Verwendung her völlig anders zu gebrauchenden Überdachung zu bilden.

Eine Membrankonstruktion mit einer dünnen Haut und einer schlanken Unterkonstruktion, die wie ein Netz mit Fühlern diese ausstreckt um die neuesten Informationen aufzuspüren, soll den Kontrapunkt zu den Bestandsgebäuden setzen.
Die Form soll aber auch durch ihre Leichtigkeit und Raffinesse den technischen Vorsprung des Maschinenherstellers deutlich machen.