Maschinenhalle Huber

Piberbach, Oberösterreich
Siegerprojekt: Bauen für die Landwirtschaft 2006
Fertigstellung 2010

Aufgabenstellung war es eine Maschinenhalle für landwirtschaftliche Geräte mit angeschlossenen betrieblich genutzten Wohn und Nebenräumen in zeitgenössischer Formensprache, in die Landschaft integriert, zu entwerfen. Die funktionellen Anforderungen waren eine stützenfreie Gebäudetiefe von 20m und die Möglichkeit, die Halle durchqueren zu können.
Für die Spannweite von 20m hat eine Trägerausführung mit Holzleimbindern eine wirtschaftlich günstige Lösung ergeben. Zusätzlich wurde auch der Wunsch, ökologisches Material zu verwenden, berÜcksichtigt. Die Stützen der Primärkonstruktion wurden wegen der Brandschutzeigenschaften aus Stahlbeton gefertigt. Das Gabellauflager ergibt eine organische Verbindung von Stütze und Träger. Der geforderte massive Stahlbetonsockel für das Hackschnitzellager ließ die Ausbildung der Begrenzungswände aus dem gleichen Material sinnvoll erscheinen. Die Seitenwandscheiben aus Stahlbeton mit der schrägen Begrenzung sollen auch eine dynamische und zeitgemäße Form für landwirtschaftliche Gebäude definieren.
Durch die Sichtbetonausführung soll die Bretterschalung den Bezug zum Holz und zur Natur verdeutlichen. Die Schräge Wandoberkante ergibt sich aus den höhengestaffelten Leimbindern.